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Ca. 40 % der Menschen in armen Ländern sind sehbehindert und brauchen
dringend Brillen.
Wer dort keine Brille hat, kann weder am privaten, noch am schulischen oder beruflichen Leben erfolgreich
teilnehmen.
Unter den Aspekten „Umweltschutz, Müllvermeidung, Ressourcen- 1. WIAF-Brillenverwertungsstelle in St. Wendel (Projekt mit
schonung, Kreislaufwirtschaft, Recycling, soziale Nachhaltigkeit, langzeitarbeitslosen Menschen und ehrenamtlichen Helfern)
Unterstützung armer Menschen“ geht es darum, möglichst viele 2. Gudd-Zweck-Brillenverwertungsstelle in Oberkirchen (Projekt
gebrauchte Brillen aus Kommoden, Schränken und anderen mit ehrenamtlichen Helfern)
Ablageorten zu retten und einer passenden, sinnvollen und 3. JVA-Brillenverwertungsstelle in Saarbrücken (Projekt mit
helfenden Verwertung neu zuzuführen. strafgefangenen Menschen)
Stell Dir doch einfach mal vor, DU selbst müsstest ohne Brille 4. Gudd-Zweck-Brillenverwertungsstelle in Wadern (Projekt mit
leben.
ehrenamtlichen Helfer:innen)
Könntest Du problemlos lesen? Könntest Du auch Personen 5. Gudd-Zweck-Brillenverwertungsstelle in Merzig (Projekt mit
weit entfernt erkennen? Könntest Du problemlos Auto fahren? eingeschränkten Menschen in der Lebenshilfe Nordsaarland
Könntest Du deiner Arbeit problemlos nachgehen? Könntest Du Werkstätte gGmbH)
uneingeschränkt leben? Länderübergreifende „Kooperationen“ sorgen beim Hilfs-Projekt
www.BRILLEN-ohne-GRENZEN.de auch für eine internationale
Gutes Sehen ist die Grundlage für unseren heutigen Alltag.
Gutes Sehen ist die Grundlage für unseren Wohlstand. Sehen ist Zusammenarbeit.
schlicht und ergreifend wahre „Lebensqualität“. So wird z.B. durch Kooperationen mit Service-Clubs (ROTARY &
Jedoch befinden sich viele Menschen in armen Ländern in der LIONS) das Projekt der „Deutsch-Französischen-Brillen-
Situation, nicht selbst für eine Brille aufkommen zu können. Freundschaft“ vorangetrieben, um damit über die Ländergrenzen Wachsende strategische Partnerschaften erweitern das Hilfs-
Dadurch ist es für die Betroffenen häufig kaum möglich erwerb- hinweg gemeinsam Brillen zu „retten“ und „aufzuarbeiten“ Projekt ständig sinnvoll.
stätig zu sein und sich einen gewissen Wohlstand selbst erar- und dies soll dann auch als „Vorzeige-Pilot-Projekt“ für weitere
beiten zu können. europäische Kooperationen mit anderen Ländern dienen, sodass So gibt es nicht nur die eigene sog. „DIREKT-HILFE“ mit gesam-
später der „globale Norden“ sich gemeinsam um die dringend melten gebrauchten Brillen, sondern als weiteren Baustein
Dabei spielt es eine ganz besondere Rolle im richtigen und benötigte Brillenversorgung des „globalen Südens“ kümmern auch die „HILFE-zur-SELBSTHILFE“ in Kooperation mit dem EDA
umfänglichen Verständnis der gesamten Problematik, klar zu soll. Entwicklungsdienst Deutscher Augenoptiker, der kleine funktio-
erkennen, dass sehbehinderte Menschen ohne eine Brille nierende und sich selbst tragende EDA-Optiker- Werkstätten in
letztlich auch von BILDUNG ausgeschlossen bleiben, denn wer https://www.brillen-ohne-grenzen.de/ armen Ländern einrichtet und vor Ort die Menschen ausbildet,
mangels einer Brille nicht lesen, nicht schreiben und nicht vielfaeltig-helfen/deutsch-franzoesische-brillen- sodass sie sich mit ihrem eigenen Unternehmen etablieren und
rechnen lernen kann, der kann eben auch nicht am privaten, freundschaft/ ernähren können.
schulischen und beruflichen Leben teilnehmen, wie es
Menschen mit gesunden Augen können, was wiederum ein
Verstoß gegen die Gewährung/Sicherung von BILDUNGSGERECH-
TIGKEIT ist.
Das Hilfs-Projekt www.BRILLEN-ohne-GRENZEN.de bietet mitt-
lerweile mit fünf sog. „Brillen-Verwertungsstellen“ im Saarland,
wo die gesammelten Brillen gereinigt, sortiert, nach Dioptrien
vermessen, gekennzeichnet und bis zur Übergabe an zuverläs-
sige Projekt-Partner in Afrika, Asien und Süd-Amerika zwischen-
gelagert werden, eine ganz „breite“ Verankerung in der Vielfalt
der Gesellschaft:

